MTU erhöht Jahresprognose – Die Erntezeit hat begonnen


Dennis Etzel
  • Zahlen des dritten Quartals liegen über unseren Erwartungen
  • Umsätze verschieben sich in Richtung Instandhaltungs- und Ersatzteilgeschäft mit höheren Margen
  • Hoher Auftragsbestand sorgt für eine gute Prognostizierbarkeit der Umsatz- und Gewinnentwicklung

Sehr gute Zahlen kamen heute Morgen vom Münchener Triebwerkshersteller MTU. Der Konzern übertrifft mit den Ergebnissen zum dritten Quartal unsere Erwartungen und erhöht zudem seine Prognose für das Gesamtjahr.

Wesentlicher Treiber für das schnellere Wachstum sind die nun deutlich steigenden Umsatzanteile im Instandhaltungsgeschäft (+26% gegenüber dem Vorjahr) und dem Ersatzteilgeschäft (+10% gegenüber dem Vorjahr).

Hier zeigen sich endlich die Erfolge der hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung aus den vergangenen Jahren, die bisher zunächst zwar zum Umsatzwachstum im Seriengeschäft führten, aber bedingt durch die niedrigere Profitabilität sich nicht so stark auf die operative Marge auswirkten.

Durch die höhere Basis an installierten Triebwerken profitiert folgerichtig stärker das höhermargige Ersatzteil- und Instandhaltungsgeschäft, so dass MTU nun die Früchte seiner Anstrengungen zu ernten beginnt.

Durch den Auftragsbestand von 12 Milliarden Euro zum 30. September bietet MTU nun eine relativ gute Prognostizierbarkeit der Umsatz- und Gewinnentwicklung.

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