Paul Singer

Der Opportunist


Dennis Etzel

Er machte zunächst einen Abschluss in Psychologie und promovierte anschliessend in Jura an der Harvard University. 1977 startete Singer seinen eigenen Hedgefonds, die Elliot Management Corporation mit rund einer Million Dollar Volumen. Daraus sind bis heute rund 23 Milliarden Dollar geworden. Seit 1977 hat Singer mit seinem Fonds pro Jahr eine durchschnittliche Rendite von rund 14 Prozent verdient.

Zunächst konzentrierte er sich auf Staatsanleihen von Pleitestaaten, darunter Peru und die Republik Kongo. Er kaufte die Papiere billig auf, verklagte die Länder anschließend zur Zahlung und machte damit solide Gewinne. Das gleiche Geschäftsmodell funktioniert natürlich auch mit Anleihen und Aktien von Unternehmen.

Als aktivistischer Aktionär nutzt er seine Aktienpakete an Unternehmen, um dem Management eine andere Strategie aufzuzwingen. Gerne reizt er dabei alle juristischen Möglichkeiten aus. Im deutschsprachigen Raum mischte er unter anderem bei Actelion, Augusta, Celesio, DMG Mori Seiki, Kabel Deutschland, Schuler, VW und Wella mit. Das Magazin Bloomberg Markets betitelte ein Singer-Porträt bezeichnenderweise mit “The Opportunist”.

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